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Flemish bay trees

Flämischer Lorbeer

Flämische Tradition
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Flämische Tradition

Flämischer Lorbeer

Ein europäisches Regionalerzeugnis

Fünf Jahre nach der Genter Azalee erhielt der flämische Lorbeer, als zweites flämisches Gartenbauerzeugnis, das europäische g.g.A.-Label.  Die neun Erzeuger, die das Label führen dürfen, vermarkten jährlich 100.000 Lorbeerpflanzen.  Das Gros der Mengen wird exportiert und zwar vornehmlich in das Vereinigte Königreich, nach Irland und neuerdings auch in die erdölreichen Länder. Da die Pflanzen in den eher kälteren flämischen Gefilden erzeugt werden, sind sie wesentlich kältetoleranter als ihre südlichen Artgenossen.  Und genau dieser Trumpf macht den flämischen Lorbeer so populär in den kälteren Regionen.

 Eine mindestens fünf Jahrhunderte alte Tradition

Die flämische Lorbeerkultur wurde erstmals im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert erfreute sich der Laurus nobilis zunehmender Beliebtheit in der breiten Bevölkerung. Damals entstanden auch die ersten familiären Lorbeerbetriebe. In den 50er Jahren gewann der Export an Fahrt. Heute ist der “Vlaamse laurier” ein anerkanntes europäisches Regionalerzeugnis. Nach der “Gentse azalea” ist der Lorbeer das zweite Gartenbauprodukt Flanderns mit g.g.A.-Label.

Das Geheimnis des "Vlaamse laurier"

Der mindestens fünf Jahre alte flämische Lorbeer zeichnet sich durch perfekten Formschnitt, makellosen Stamm und schöne grüne Blätter aus und wird im Topf kultiviert.  Durch die Stecklingsvermehrung ist einheitliches Material garantiert. Gängigste Formen sind Pyramiden, Kugeln und Säulen.

Flämischer lorbeer

International begehrt

Die neun Lorbeerbetriebe, die in den Genuss der Auszeichnung kommen, vermarkten jährlich 100.000 Lorbeeren.  90 Prozent der Erzeugung wird exportiert.  Wichtigste Auslandsdestinationen sind das Vereinigte Königreich, Irland sowie erdölreiche Staaten.  Die Pflanzen werden in kälteren flämischen Gefilden erzeugt. Daher ist der “Vlaamse laurier” wesentlich kältetoleranter als seine südlichen Artgenossen.  Und genau das ist sein Trumpf in kälteren Ländern.   

Der "Vlaamse laurier" in der Hauptrolle, vom Palast bis zur Fußball-WM

Der flämische Lorbeer zeichnet sich durch einen hohen Dekorationswert aus und spielt eine große Rolle im Pflanzenverleih.  Der Lorbeer wird häufig eingesetzt auf Messen, Ausstellungen, Hochzeiten, Messen und zu festlichen Anlässen im In- und Ausland.  Einige Beispiele:

  • 900 flämische Lorbeeren spielten bei der Fußball-WM in Deutschland im Jahre 2006 eine glanzvolle Rolle.
  • In Amsterdam hat Tommy Hilfiger ein Labyrinth aus flämischem Lorbeer angelegt.
  • Durch das stilvolle Ambiente punktet der “Vlaamse laurier” auch in Königspalästen oder an renommierten Adressen. Neben den Königshäusern in Dänemark und Belgien ziert der Lorbeer beispielsweise die Boutique Cartier in St. Petersburg, das Auktionshaus Christies in Paris sowie das Privatanwesen der Sängerin Madonna in Großbritannien.

Erzeuger

Derzeit widmen sich noch neun Erzeuger der Lorbeerkultur in Flandern. Die meisten von ihnen [Link] sind reine Lorbeerbetriebe.  Der renommierte “Vlaamse laurier” erfreut sich großer Beliebtheit im In- und Ausland.

Flämischer Lorbeer
Flämischer Lorbeer
Flämischer Lorbeer